Streckmetalle
Auszug aus dem Streckmetall-Sortiment von TECHNOTRON-METAL
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Streckmetalle, geeignet für Architektur
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ATLAS
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BOLDNESS
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CREATIVITY
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DESIGN
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GRACE
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IDEA
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LANGUAGE
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PEOPLE
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TRADITION
Materialien
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Corten®-Streckmetall Corten®-Streckmetall wird aus einem Spezialstahl hergestellt, auf dessen Oberfläche sich eine stabile Patina bildet – eine Korrosionsschicht, die im Gegensatz zu gewöhnlichem Stahl die Oberfläche versiegelt und weitere Oxidation verhindert. Dank seiner charakteristischen braun-orangefarbenen Färbung findet es vor allem in der Architektur und im Design Verwendung. Es eignet sich ideal für Fassaden, Sichtschutzwände, Zaunfüllungen oder Kunstinstallationen, wo es Langlebigkeit mit einer markanten optischen Wirkung verbindet. Es ist nicht für den dauerhaften Kontakt mit Wasser oder zum Einbetonieren bzw. Eingraben in den Boden geeignet, da dadurch die Voraussetzungen für die Bildung einer Patina nicht gegeben sind und die Lebensdauer der eines beliebigen unbehandelten Stahls entspräche.
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Stahl-Streckmetall Stahl-Streckmetall ist ein festes und widerstandsfähiges Material, das sich für technische und bauliche Anwendungen eignet. Dank seiner hohen mechanischen Beständigkeit wird es in der Industrie, im Maschinenbau und im Bauwesen eingesetzt, beispielsweise für begehbare Flächen, Treppen, Schutzabdeckungen oder Füllungen. Es eignet sich auch für Fassaden, insbesondere an Orten, an denen die Gefahr von Vandalismus besteht. Es eignet sich für Anwendungen, bei denen Robustheit im Vordergrund steht, und weist in Verbindung mit einer Feuerverzinkung auch eine lange Lebensdauer auf.
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Streckmetall aus verzinktem Blech Streckmetall aus verzinktem Blech behält die mechanischen Eigenschaften des Stahl-Streckmetalls bei – es ist fest, widerstandsfähig und bietet bereits in der Grundausführung Korrosionsschutz durch eine Zinkschicht, die bei der Verarbeitung teilweise auch auf die Schnittkanten übertragen wird. Dieses Streckmetall eignet sich auch für die anschließende Lackierung, sowohl im Nasslackverfahren als auch im Pulverlackverfahren (Komaxit). Ein Nachteil ist, dass es sich nicht zum Einschweißen in andere Konstruktionen eignet.
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Aluminium-Streckmetall Aluminium-Streckmetall ist leicht, lässt sich leicht verarbeiten und hat eine lange Lebensdauer. Es zeichnet sich durch ein klares Design und eine hohe Vielseitigkeit aus. Es eignet sich für Fassaden, Deckenverkleidungen, Einrichtungsaccessoires, architektonische Elemente sowie Designinstallationen. Dank seines geringen Gewichts eignet es sich ideal für Anwendungen, bei denen die Belastung der Konstruktion minimiert werden muss. Es kann sowohl im Rohzustand als auch mit einer eloxierten Oxidschicht in verschiedenen Farbtönen oder mit einer Pulverbeschichtung (Komaxit) in beliebigen Farben verwendet werden.
Allgemeine technische Informationen
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Herstellungsverfahren
Herstellungsverfahren
Da das Ausgangsmaterial bei der Herstellung von Streckmetall lediglich geradlinig eingeschnitten wird, fällt dabei kein Abfall an. Nur am Ende des Ausgangsmaterials (Blech/Rolle) bleibt ein unbearbeiteter Abschnitt übrig, an dem das Ausgangsmaterial festgehalten und manipuliert wird. Der Schnitt erfolgt senkrecht zum Ausgangsmaterial, das nach jedem Schritt, bei dem sich das obere Messer in der oberen Position befindet, um einen Vorschub bzw. Steg nach vorne verschoben wird. Gleichzeitig wird das Messer um die Hälfte der Maschenweite zur Seite verschoben, um im nächsten Schritt eine ungerade Maschenreihe zu erzeugen (bei einigen Technologien wird das Material im Gegensatz zum Messer zur Seite verschoben).
Die Richtung, in der das obere Messer die Masche des Streckmetalls streckt, und die Richtung, in der der Vorschub erfolgt, ergeben zusammen die Streckrichtung. Das ist eigentlich die Richtung, in der das Material durch die Stanzpresse läuft. Außerdem wird die Seite des ersten und letzten Schnitts angegeben.
Begriffsbestand
LWD (Long Way Diagonale) – Maschenweite
SWD (Short Way Diagonale) – Maschenlänge
E Voschub, Steg
S Blechstärke
Beispiel für die Bezeichnung eines Streckmetalls:
TH LWD x SWD x E x S [mm] Z. B. TH 200 x 56 x 20 x 2Der Buchstabe H, hier für „hexagonal“, bezeichnet die Form der Masche; da es jedoch viele Formen gibt und die Kennbuchstaben in verschiedenen Sprachen variieren, wird eine verbale Beschreibung oder eine Handelsbezeichnung empfohlen. Charakteristisch für die Herstellung von Streckmetall ist auch, dass sich das Material dabei verlängert. Zwei E-Vorschübe werden auf die Abmessung SWD gestreckt. Aus dieser Erkenntnis lässt sich der Materialverbrauch und umgekehrt das spezifische Gewicht des Streckmetalls recht genau berechnen. Da das Streckmetall senkrecht zum Blech durchgeschnitten und nach vorne geschoben wird, entstehen sozusagen kleine Stufen. Nachdem diese auf eine ebene Fläche gelegt wurden, können wir die tatsächliche Stärke des Streckmetalls messen, die als „korrigierte Höhe“ bezeichnet wird.
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Korrigierte Höhe
Korrigierte Höhe
Die korrigierte Höhe des Streckmetalls gibt dessen tatsächliche Gesamtstärke an. Im Gegensatz zur ursprünglichen Blechstärke berücksichtigt die korrigierte Höhe auch die räumliche Anordnung der Maschen des Streckmetalls, weshalb sie stets größer ist als die Stärke des Ausgangsblechs. Diese Angabe gibt an, wie viel Platz das Streckmetall in der Konstruktion einnimmt, und erleichtert so die Planung von Fassaden, Füllungen und technischen Anwendungen. Die korrigierte Höhe wird bei gewalzten Streckmetallen nicht bestimmt, da das Streckmetall durch die zusätzliche Umformung (Walzen) wieder zu einem flächigen Material mit konstanter Stärke „gepresst“ wird, die jedoch nicht unbedingt mit der Stärke des Ausgangsblechs übereinstimmen muss.
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Durchlässigkeit
Durchlässigkeit
Gibt an, wie groß der Anteil der durchbrochenen Fläche ist und somit den Durchgang von Licht, Luft oder Schall ermöglicht. Sie wird in Prozent angegeben und variiert je nach Größe und Form der Maschen. Einfach ausgedrückt: Je größer der Vorschub (Steg), desto geringer die Durchlässigkeit. Die Grunddurchlässigkeit wird in senkrechter Richtung zur Oberfläche des Streckmetalls angegeben, ihre Größe hängt jedoch vom Blickwinkel ab, aus dem man das Streckmetall betrachtet. Daher enthält die Spezifikation des Streckmetalls in der Regel auch ein Diagramm, das die Durchlässigkeit in Abhängigkeit vom Neigungswinkel des Streckmetalls darstellt. Dadurch lässt sich beispielsweise der Grad der Beschattung bei Sonneneinstrahlung unter verschiedenen Winkeln im Sommer und im Winter bestimmen. Daraus folgt, dass dieser Parameter nicht nur das Aussehen und das Design, sondern auch die Funktionalität des Streckmetalls beeinflusst, beispielsweise bei der Verwendung an Fassaden, Beschattungspaneelen, Geländern oder technischen Filtern.
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Toleranz
Mehr zum Herunterladen finden Sie hierToleranz
Gibt die zulässigen Abweichungen von den angegebenen Maßen an, wie z. B. Maschenweite, Blechstärke, Breite oder Länge der Platte. Diese Abweichungen sind in Fertigungsnormen und technischen Standards festgelegt und gewährleisten, dass das Material auch in der Serienfertigung die geforderte Qualität erfüllt. Dieser Parameter ist wichtig für die präzise Einpassung von Streckmetall in Konstruktionen, bei denen geringfügige Maßabweichungen berücksichtigt werden müssen, ohne dass die Funktionalität oder Sicherheit der Anwendung beeinträchtigt wird.
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Konturen
Konturen
Die Konturen bestimmen, wie das Streckmetall an seinem Umriss aussehen wird. Da die Breite des Streckmetalls nicht immer ein Vielfaches der Maschenweite (LWD) sein muss, könnte das gleiche Format des Streckmetalls ohne genauere Angabe der Kontur am Umriss immer unterschiedlich aussehen. Es kann so hergestellt werden, dass die Maschen auf der linken Seite geschlossen sind und die Maschen am rechten Rand offen (aufgelöst) sind. Oder es kann „zentriert“ (symmetrisch) gefertigt werden, sodass es an beiden Seiten offene Maschen aufweist usw. Um das gewünschte Aussehen der Enden der einzelnen Seiten des Streckmetalls klar zu definieren, haben wir verschiedene Konturen festgelegt. Die Verwendung und Definition von Konturen ist insbesondere bei größeren Flächen wünschenswert, die sich aus einzelnen Streckmetallen an Fassaden zusammensetzen, da dadurch ein nahtloser Übergang zwischen den einzelnen Streckmetallen gewährleistet werden kann.
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Flexibilität
Flexibilität
Die Fähigkeit von Streckmetall, sich beim Biegen und Formen anzupassen. Dank seiner charakteristischen Netzstruktur ist das Material flexibel und lässt sich leicht an die gewünschte Krümmung oder das jeweilige Konstruktionsdetail anpassen. Das Material bietet somit eine Kombination aus Festigkeit und Formbarkeit, ohne dass dabei an Qualität eingebüßt wird. In Streckrichtung (in SWD-Richtung) lässt sich Streckmetall je nach Materialstärke ohne vorheriges Biegen formen. In LWD-Richtung, wo Streckmetall aufgrund seiner räumlichen Struktur immer konstruktiv stabiler ist, lässt es sich zwischen Walzen auf den gewünschten Radius biegen.
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Rutschfestigkeit
Rutschfestigkeit
Sie gibt einfach an, wie sich das Material verhält, wenn es als Bodenbelag verwendet wird. Diese Eigenschaft ist daher vor allem für Treppen und Laufroste wichtig, die auf verschiedenen Stegen, Brücken, Aussichtsplattformen usw. zum Einsatz kommen. Dieser Wert wird in einem staatlichen Prüflabor ermittelt und hängt sowohl von der Oberflächenbehandlung des Streckmetalls als auch insbesondere von der Maschenform, der verwendeten Lauffläche (Rückseite/Vorderseite) oder einem eventuellen speziellen rutschhemmenden Element, das bereits bei der Herstellung in die Maschenform selbst eingearbeitet wurde, ab.
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Steifigkeit
Steifigkeit
Sie beschreibt, wie widerstandsfähig Streckmetall gegenüber Belastungen und Verformungen ist. Die Steifigkeit hängt von der Stärke des verwendeten Blechs, der Größe und Maschenform sowie der Art der Befestigung in der Konstruktion ab. Dieser Parameter ist besonders wichtig für Anwendungen, bei denen mit höheren Kräften oder einer häufigen Nutzung zu rechnen ist – der Kunde kann sicher sein, dass das Material hält und seine Stabilität behält.